Cybersecurity Analytics

Bewertung der externen Angriffsfläche

Ihr Unternehmen stellt möglicherweise mehr Systeme und Dienste über das Internet bereit, als internen Teams bewusst ist. Websites, Cloud-Anwendungen, Fernzugriffsdienste, E-Mail-Infrastruktur, vergessene Testumgebungen und von Drittanbietern verwaltete Systeme können zu sichtbaren Einstiegspunkten für Angreifer werden.

Die externe Umgebung eines Unternehmens verändert sich kontinuierlich. Neue Dienste werden eingeführt, Cloud-Ressourcen erstellt, Domains registriert und vorübergehend eingerichtete Systeme bleiben länger als vorgesehen erreichbar. Herkömmliche Bestandsverzeichnisse zeigen deshalb nicht immer, was von außen tatsächlich zugänglich ist.

Eine Bewertung der externen Angriffsfläche durch CA zeigt Ihnen, wie Ihr Unternehmen aus der Perspektive eines Angreifers erscheint. Wir identifizieren internetzugängliche Ressourcen, untersuchen deren Gefährdung und zeigen Schwachstellen auf, die einen ersten Zugang zu Ihren Systemen oder Informationen ermöglichen könnten.

Warum das wichtig ist

Angreifer beschränken ihre Suche nicht auf Systeme, die in Ihrem offiziellen Bestandsverzeichnis enthalten sind. Sie durchsuchen Domains, IP-Adressen, Cloud-Dienste, Fernzugangslösungen, öffentlich erreichbare Anwendungen und weitere Online-Ressourcen nach ausnutzbaren Schwachstellen.
Ein unbekanntes oder vergessenes System stellt ein besonderes Risiko dar. Es erhält möglicherweise keine regelmäßigen Aktualisierungen, wird nicht überwacht und besitzt keine eindeutig verantwortliche Person. Auch ein System, das für den Geschäftsbetrieb nicht mehr wichtig ist, kann einen Zugang zu verbundenen Diensten bieten.
Eine Bewertung der externen Angriffsfläche hilft Ihnen dabei:

🎯

Unbekannte Assets zu entdecken

Identifizieren Sie internetzugängliche Systeme, Domains, Dienste und Cloud-Ressourcen, die möglicherweise nicht im aktuellen Bestandsverzeichnis enthalten sind.

📊

Offen zugängliche Schwachstellen zu finden

Erkennen Sie anfällige Software, unsichere Konfigurationen, unnötige Dienste, abgelaufene Zertifikate und öffentlich erreichbare Verwaltungsoberflächen.

🛡️

Zu verstehen, was Angreifer sehen können

Betrachten Sie die externe Umgebung von außerhalb des Unternehmens, ohne sich ausschließlich auf interne Aufzeichnungen oder Annahmen zu verlassen.

🤝

Die wichtigsten Risiken zu priorisieren

Konzentrieren Sie sich auf Schwachstellen, die wahrscheinlich ausgenutzt werden oder besonders schwerwiegende geschäftliche Folgen verursachen könnten.


Unser Ansatz

Wir gehen nicht davon aus, dass das vorhandene Bestandsverzeichnis vollständig ist. Bekannte Domains, Adressen, Marken und digitale Geschäftsbeziehungen dienen als Ausgangspunkt für die Untersuchung der weiteren externen Umgebung.
Die Bewertung verbindet die Erkennung von Assets mit technischer Prüfung, Schwachstellenanalyse, geschäftlichem Kontext und praktischer Validierung. Wir unterscheiden tatsächliche Risiken von irrelevanten Ergebnissen, damit interne Teams eine überschaubare und hilfreiche Liste erhalten.
External Attack Surface Management befasst sich mit der Identifizierung, Überwachung und Reduzierung von Schwachstellen in internetzugänglichen Ressourcen. Dadurch erhalten Sicherheitsteams eine externe Sicht, die mit der Perspektive potenzieller Angreifer vergleichbar ist.

1

1. Umfang und bekannte digitale Präsenz bestimmen

Zu Beginn betrachten wir Ihr Unternehmen, seine Marken, Standorte, öffentlichen Dienste, Tochtergesellschaften, Übernahmen und wichtigen Technologieanbieter.
Wir erfassen bekannte Domains, Subdomains, öffentliche IP-Bereiche, Websites, Cloud-Dienste, Fernzugriffssysteme und extern betriebene Anwendungen, die in die Bewertung einbezogen werden sollen.
Außerdem besprechen wir Veränderungen, die die externe Umgebung erweitert haben könnten. Dazu gehören Cloud-Migrationen, neue Kundenplattformen, Unternehmenszusammenschlüsse, Entwicklungsprojekte, Anbieterwechsel und Lösungen, die von einzelnen Geschäftsbereichen eingeführt wurden.
So entsteht eine erste Übersicht, ohne die Bewertung auf die bereits intern bekannten Systeme zu beschränken.

2

2. Internetzugängliche Assets entdecken und zuordnen

Wir untersuchen die sichtbare digitale Präsenz des Unternehmens, um zugehörige Assets und technische Beziehungen zu identifizieren.
Dabei können Websites, APIs, E-Mail-Dienste, VPN-Gateways, Remote-Desktop-Dienste, Cloud-Systeme, Speicherressourcen, Zertifikate, Nameserver und Technologien von Drittanbietern erkannt werden. Wir suchen außerdem nach vergessenen Entwicklungsumgebungen, alten Domains, offen erreichbaren Verwaltungsdiensten und Systemen ohne klare Verantwortlichkeit.
Mögliche Assets werden überprüft, bevor sie in die Ergebnisse aufgenommen werden. Dies reduziert das Risiko, dem Unternehmen fremde Infrastruktur zuzuordnen oder Teams mit Ergebnissen zu beschäftigen, für die sie nicht verantwortlich sind.
Das Ergebnis ist ein klareres und genaueres Bild der Systeme, die über das öffentliche Internet sichtbar sind.

3

3. Gefährdung bewerten und Schwachstellen validieren

Wir untersuchen die identifizierten Assets auf Sicherheitslücken und unnötige Offenlegung.
Dies kann anfällige oder nicht mehr unterstützte Software, unsichere Protokolle, schwache Verschlüsselung, offen zugängliche Verwaltungsoberflächen, Konfigurationsfehler, abgelaufene Zertifikate, öffentlich erreichbare Speicherbereiche, Informationslecks und unnötige internetzugängliche Dienste umfassen.
Die Ergebnisse werden überprüft, um das tatsächliche Risiko einzuschätzen. Dabei berücksichtigen wir die Art des Systems, die verarbeiteten Informationen, vorhandene Kontrollen, mögliche Angriffswege und die realistische Ausnutzbarkeit.
Nicht mehr unterstützte und internetzugängliche Edge-Geräte benötigen besondere Aufmerksamkeit. Nicht behobene Schwachstellen können Angreifern den Zugang zu anderen, weiterhin unterstützten Umgebungen ermöglichen.

4

4. Maßnahmen priorisieren und kontinuierliche Transparenz schaffen

Wir priorisieren die Ergebnisse anhand ihrer technischen Schwere, Ausnutzbarkeit, öffentlichen Erreichbarkeit, geschäftlichen Bedeutung und möglichen Auswirkungen.
Jedes bestätigte Problem enthält eine klare Beschreibung des Risikos und eine praktische Handlungsempfehlung. Diese kann eine Aktualisierung, Konfigurationsänderung, Zugriffsbeschränkung, Zertifikatserneuerung, Entfernung eines unnötigen Dienstes oder Klärung der Verantwortung für ein unbekanntes Asset umfassen.
Wir identifizieren außerdem Schwächen in den Prozessen zur Verwaltung von Assets und Änderungen, durch die die Gefährdung entstehen konnte. Bei Bedarf hilft CA beim Aufbau einer kontinuierlichen Überwachung, damit neue Assets und Veränderungen der externen Umgebung früher erkannt werden.


Was CA auszeichnet

💬

Die Perspektive eines Angreifers

Wir bewerten, was von außerhalb sichtbar ist, anstatt uns ausschließlich auf interne Bestandsverzeichnisse zu verlassen.

🛡️

Validierte und relevante Ergebnisse

Wir überprüfen entdeckte Assets und Schwachstellen, um Fehlmeldungen zu reduzieren und Teams nicht mit wenig relevanten Ergebnissen zu überlasten.

🤝

Prioritäten auf Grundlage des Geschäftsrisikos

Wir betrachten die Bedeutung des betroffenen Dienstes und die möglichen geschäftlichen Folgen, nicht nur einen technischen Schweregrad.

⚖️

Unterstützung über die Erkennung hinaus

Wir geben praktische Empfehlungen zur Behebung und helfen dabei, die langfristige Verwaltung der externen Umgebung zu verbessern.


Der geschäftliche Mehrwert

Eine Bewertung der externen Angriffsfläche durch CA gibt Ihrem Unternehmen ein klareres Verständnis der Systeme und Dienste, die Angreifer sehen und potenziell angreifen können.
Bisher unbekannte oder vergessene Assets können einer klaren Verantwortung und ordnungsgemäßen Verwaltung zugeordnet werden. Unnötige Dienste lassen sich entfernen, öffentlich erreichbare Systeme absichern und schwerwiegende Schwachstellen beheben, bevor sie einen einfachen Zugang zum Unternehmen ermöglichen.
Die Bewertung verbessert außerdem die Qualität Ihrer Bestandsinformationen. Sicherheits-, IT-, Cloud- und Geschäftsteams erhalten eine einheitlichere Sicht darauf, welche externen Dienste vorhanden sind, warum sie benötigt werden und wer für sie verantwortlich ist.
Das Ergebnis ist eine kleinere und besser kontrollierte externe Angriffsfläche, eine klarere Priorisierung notwendiger Maßnahmen und ein geringeres Risiko, dass ein unverwaltetes System zum Ausgangspunkt eines schwerwiegenden Vorfalls wird.


Nächster Schritt

Ein internetzugängliches Asset kann nicht geschützt werden, wenn Ihr Unternehmen seine Existenz nicht kennt.
Kontaktieren Sie CA für ein unverbindliches Erstgespräch. Wir helfen Ihnen, Ihre externe digitale Präsenz zu erfassen, offen zugängliche Schwachstellen zu erkennen und einen praktischen Plan zur Reduzierung der von außen sichtbaren Risiken zu entwickeln.